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Das Bild auf unserer Gaufahne gilt als Symbol für die Trachten im Donaugau.
Hand in Hand, so werden Volkstrachten und Gebirgstrachten bei den meisten Vereinen im Gau getragen. Mit Ausnahme der drei jüngsten Vereine wurden alle Gauvereine als Gebirgstrachtenvereine gegründet, wobei immer die Miesbacher Tracht gewählt wurde.
Schon nach einigen Jahren trat bei immer mehr Vereinen der Wunsch nach einer eigenen bodenständigen Tracht in den Vordergrund. Wo es an noch vorhandenen Mustern oder Vorlagen fehlte, wurde eifrig Nachforschung betrieben. Nach alten Fotografien, Zeichnungen und Votivtafeln wurden Entwürfe und neue Trachte gefertigt. Verbunden mit einer Änderung des Vereinsnamens wurde bei einigen Vereinen von der Gebirgstracht auf die heimische Volkstracht umgestellt.
Andere Vereine wollten nach dem Willen der Vereinsgründer an der Gebirgstracht festhalten, haben jedoch mit der Volkstrachtengruppe auch die bodenständige Tracht im Verein eingeführt.
Von den 32 Gauvereinen tragen somit 4 Vereine die Gebirgstracht, 10 Vereine die Volkstracht, 17 Vereine tragen Gebirgstracht und Volkstracht, dazu kommt die „Eghalanda Gmoi“ Ingolstadt mit ihrer ebenfalls heimatlichen Tracht aus dem Egerland.
Nur durch umfangreiche Nachforschungen und intensive Beratungen, verbunden mit einem hohen Kostenaufwand konnte bei fast allen Gauvereinen wieder die bodenständige Tracht und somit ein Teil unseres hohen Kulturgutes erhalten werden.
Diese Trachtenvielfalt gibt den Festzügen im Donaugau ein besonderes, abwechslungsreiches Bild.

In Zukunft
Gemeinsam unser Brauchtum bewahren,
trotz der Neuerungen als Gefahren.
Wir erkennen mit Bedacht,
was unsere Vorfahren vollbracht.
Sie waren stets für Beständigkeit,
so haben sie viel für die Zukunft erreicht.
Grundwissen wollen wir erhalten
Auch in Not können wir so unser Leben gestalten.
(Edda Hutter)
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